Schmale Häuser (3): Die Inwertsetzung des Luftraums

Der zweistöckige Bau Rungestraße 10 steht in Mitte, unweit vom Köllnischen Park. Früher, als rechts noch ein Nachbarhaus bündig anschloss, dürfte weniger aufgefallen sein, wie sehr schmal das Haus ist – 3,50 Meter an der Straße (hinten etwas breiter). Dann aber wurde der Nachbar abgerissen und der Nachfolger – vermutlich dem Sicherheitsbedürfnis der dort arbeitenden... Weiterlesen →

Schmale Häuser (2): Jockey-Club und Union-Bar in der Französischen Straße

"Auf schmaler, beschränkter Baustelle" (Berlin und seine Bauten 1896, Bd. 2/3, S. 98) wurde 1896 dieses – nicht erhaltene – Haus in eine Baulücke der Französischen Straße gezwängt. Das ungewöhnliche Unternehmen war wohl ein Zeichen, dass damals in der Mitte der damaligen Reichshauptstadt selbst ein so ungewöhnliches Bauwerk noch Gewinne abzuwerfen versprach. Der beauftragte Architekt,... Weiterlesen →

Kleine Häuser (10): Der Großstädter träumt vom Land

Erbaut 1874. Erste Urbanisierungswelle im bisherigen Dorf Weißensee. Links und rechts stehen die Häuser späterer Wellen, die das Haus zum Häuschen haben werden lassen. Im Stil der Cottagearchitektur der 1860er- und 1870er-Jahre gehalten, steht es für ein Design, das damals der Flucht des Stadtbewohners aufs Land den ästhetischen Rahmen gab: Heute noch zu sehen an... Weiterlesen →

Kleine Häuser (9): Sieht erst mal wieder halbwegs anständig aus

Das Vorderhaus wurde durch Bomben zerstört. Nur die Ladenzone wurde wieder hergerichtet. Die Reste der Kriegsruine wurden hinter einer provisorischen Sichtblende aus Holzbrettern versteckt. Ein Provisorium, wie es selbstverständlich zum Straßenbild der Wirtschaftswunderzeit gehörte. Nur erstaunlich, dass es heute noch vorhanden ist. Im letzten Berliner Adressbuch vor der Zerstörung (für das Jahr 1943) waren in... Weiterlesen →

Kleine Häuser (8): Restaurant Paris Moskau

Was kann man über ein Haus mitteilen, über das schon alles Wissenswerte bei Wikipedia zu stehen scheint? Nicht bei Wikipedia steht, dass dieses Haus zwei Utopien überlebt hat. Erste Utopie: Im Oktober 1901 legt der Ingenieur E. Gröninck ein Buch vor, in dem er direkt am Lehrter Güterbahnhof einen neu zu bauenden "Berliner Central-Hafen" vorschlägt.... Weiterlesen →

Kleine Häuser (6): Pamela has left the Müllerstraße

Der Witz, dass Mäc Geiz sich naturgemäß kein Obergeschoss leisten will, liegt etwas zu nahe und sollte deshalb hier vielleicht nicht gemacht werden. In Wahrheit war es so: In eine vom Krieg gerissene Lücke in der eng bebauten Müllerstraße baute der West-Berliner Kino-Architekt Pierre de Born 1952 die Pamela-Lichtspiele, ein Kino, das bis 1966 existierte.... Weiterlesen →

Kleine Häuser (5): Una casa blanca in Datatopia

"Die nach einer Kohlroulade aussehende Speise sollte mal ein Cordon bleu werden. Das Fleisch war so hart, dass man mit einem Messer kaum durchgekommen ist. Wahrscheinlich ein Fall fürs Gesundheitsamt! Der einzige Pluspunkt war, dass mir das Geld nach einem Anruf zurückerstattet wurde." Das Internet gebiert neue Arten von Erkenntnissen auch zu kleinen Häusern –... Weiterlesen →

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